AfD überholt SPD in Rheinland-Pfalz: Historische Verschiebung

AfD überholt SPD in Rheinland-Pfalz: Historische Verschiebung

AfD überholt SPD in Rheinland-Pfalz erstmals in Umfrage und erreicht historischen Höchstwert von 28 Prozent, während die Sozialdemokraten ihr schlechtestes Erge
Veröffentlicht am 20. August 2026
AfD überholt SPD in Rheinland-Pfalz: Historische Verschiebung

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

Die AfD hat in Rheinland-Pfalz die SPD in einer aktuellen Umfrage erstmals überholt. Die Sozialdemokraten würden laut Umfrage ihr bisher schlechtestes Ergebnis einfahren, sollte jetzt gewählt werden.

AfD auf historischem Höchstwert im Land

Bei der Landtagswahl 2021 holte die AfD in Rheinland-Pfalz 8,3 Prozent. Damit lag sie noch hinter den Grünen, die 9,3 Prozent erzielten. Aktuelle Umfragen zeigen ein anderes Bild. Die CDU bleibt laut Umfragen stärkste Kraft im Land, doch die AfD liegt inzwischen deutlich vor der SPD.

Einer YouGov-Umfrage zufolge kommt die AfD auf 28 Prozent. Die Union erreicht 20 Prozent. Zwischen beiden Parteien liegen damit acht Prozentpunkte. Die SPD verliert in dieser Konstellation sogar den Anschluss an die Grünen.

SPD droht historisch schlechtes Ergebnis

Rheinland-Pfalz war jahrzehntelang fest in SPD-Hand. Malu Dreyer gewann die Landtagswahl 2021 mit 35,7 Prozent für die SPD. Die Partei regierte das Land seit 1991 durchgehend. Laut aktuellen Umfragedaten gehört das der Vergangenheit an.

Würde heute gewählt, wäre es das schlechteste Abschneiden der rheinland-pfälzischen SPD bei einer Landtagswahl. Die Umfragewerte zeigen landesweit einen Abwärtstrend.

CDU vorn, aber auch mit Verlusten

Die CDU führt die Umfragen an, verliert laut jüngsten Erhebungen aber ebenfalls an Unterstützung. Das ZDF-Politbarometer Extra sah die CDU knapp vor der SPD. Die bisherige Ampelkoalition im Land käme demnach auf keine Mehrheit mehr.

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Die CDU muss mögliche Koalitionsoptionen neu berechnen. Gleichzeitig wächst die AfD zur zweitgrößten Kraft heran, was die Mehrheitsverhältnisse im Mainzer Landtag grundlegend verändert.

AfD profitiert von Bundespolitik

Die Unzufriedenheit mit der Bundesregierung schlägt sich in Landesumfragen nieder, Rheinland-Pfalz eingeschlossen. Die AfD gewinnt Wählerinnen und Wähler in strukturschwachen Regionen, aber auch in mittelgroßen Städten.

Regionen wie der Westerwaldkreis, der Kreis Birkenfeld oder die Südpfalz galten lange als eher konservativ, aber nicht als AfD-Hochburgen. Die Partei arbeitet in diesen Regionen an ihrer Verankerung vor Ort.

Grüne zwischen den Fronten

In einzelnen Umfragen liegen die Grünen vor der SPD. Das wäre ebenfalls neu für Rheinland-Pfalz. Die Grünen waren in der bisherigen Ampelkoalition Juniorpartner. Eine Umkehrung der Reihenfolge mit der SPD hätte direkte Folgen für Koalitionsverhandlungen nach einer möglichen Wahl.

Rheinland-Pfalz vor einem Umbruch

Rheinland-Pfalz war über Jahrzehnte eine der stabilsten SPD-Bastionen in Deutschland. Die AfD hat die Sozialdemokraten in der Wählergunst nun erstmals überholt. Die CDU führt zwar, aber ohne komfortable Reserve. Welche Koalitionen nach der Landtagswahl 2026 möglich sind, ist derzeit offen.