Herbstferien: Felsen, Burgen und jüdisches Erbe in RLP

Herbstferien: Felsen, Burgen und jüdisches Erbe in RLP

Rheinland-Pfalz bietet in den Herbstferien rote Sandsteinfelsen, Burgruinen und über 1000 Jahre jüdische Geschichte im UNESCO-Biosphärenreservat und entlang des
Veröffentlicht am 2. Oktober 2026
Herbstferien: Felsen, Burgen und jüdisches Erbe in RLP

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

Rote Sandsteinfelsen, mittelalterliche Burgruinen und über 1000 Jahre jüdische Geschichte: Rheinland-Pfalz hat in den Herbstferien einiges zu bieten. Wer das Land kennenlernen will, findet im Pfälzerwald und im Rheintal zahlreiche Ausflugsziele.

Dahner Felsenland: Wandern im Pfälzerwald

Im Süden der Pfalz liegt das Dahner Felsenland. Die Region um die Stadt Dahn gehört zum UNESCO-Biosphärenreservat Pfälzerwald und Nordvogesen. Der Pfälzerwald ist Deutschlands größtes zusammenhängendes Waldgebiet.

Charakteristisch für die Gegend sind die markanten roten Sandsteinformationen. Sie prägen das Landschaftsbild und ziehen Wanderer aus der ganzen Region an. Gut ausgebaute Wege führen durch ruhige Bachtäler und über bewaldete Höhen.

Felsenweg und Burgruinen

Der Felsenweg in Dahn ist ein beliebter Rundweg für Familien. Er führt an markanten Felsgruppen vorbei und bietet weite Ausblicke über den Pfälzerwald. Die Tour ist gut ausgeschildert und für Kinder geeignet.

Wer Geschichte erleben will, besucht das Burgmuseum auf Schloss Altdahn. Sehenswert ist auch die Burg Berwartstein bei Erlenbach, die als eine der wenigen dauerhaft bewohnten Burgen in Deutschland gilt.

Rund um Dahn gibt es ein ausgedehntes Radwegenetz. Die Routen führen durch abwechslungsreiches Gelände und verbinden ruhige Täler mit Gebieten, die deutliche Höhenunterschiede aufweisen.

Jüdisches Erbe entlang des Rheins

Ein weiteres Ausflugsziel für die Herbstferien ist die Ausstellung „Shalom am Rhein“. Sie dokumentiert über 1000 Jahre jüdisches Leben in Rheinland-Pfalz. Im Mittelpunkt stehen die SchUM-Gemeinden Speyer, Worms und Mainz.

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Die drei Städte prägten im Mittelalter das europäische Judentum. Die UNESCO erkannte ihr gemeinsames Erbe an: Seit 2021 stehen die SchUM-Stätten auf der Welterbeliste.

Speyer, Worms und Mainz

In Speyer ist die mittelalterliche Mikwe, ein jüdisches Ritualbad, erhalten. In Worms steht die älteste erhaltene Synagoge Deutschlands, die Rashi-Synagoge. In Mainz erinnern historische Stätten an die einst bedeutende jüdische Gemeinde der Stadt.

Die Ausstellung „Shalom am Rhein“ verbindet diese drei Städte thematisch. Sie eignet sich für Schulklassen ebenso wie für Familien mit älteren Kindern. Der Besuch lässt sich gut mit einem Stadtrundgang in Mainz oder Worms kombinieren.

Herbstferien in Rheinland-Pfalz: Gut planen lohnt sich

Die Herbstferien bieten ausreichend Zeit für mehrtägige Ausflüge. Wer frühzeitig plant, kann Unterkunft und Programm gut aufeinander abstimmen. Besonders in beliebten Regionen wie dem Dahner Felsenland sind Unterkünfte in den Ferien schnell ausgebucht.

Viele Wanderwege im Pfälzerwald sind auch im Herbst gut begehbar. Die Laubfärbung macht die Touren zu dieser Jahreszeit attraktiv. Festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung sind Pflicht.

Wer Kultur dem Naturerlebnis vorzieht, findet in den Städten entlang des Rheins ein dichtes Angebot. Mainz, Worms und Speyer sind von vielen Teilen des Landes gut mit der Bahn erreichbar.

Fazit

Das Dahner Felsenland spricht Naturfreunde und aktive Familien an. Die SchUM-Städte am Rhein richten sich an Kulturinteressierte jeden Alters. Beide Ziele liegen im selben Bundesland und lassen sich in einer Ferienwoche kombinieren.