Kampfmittel bei Koblenz: Sprengung am Rhein erfolgreich

Kampfmittel bei Koblenz: Sprengung am Rhein erfolgreich

Zwei Kriegsmunition aus dem Zweiten Weltkrieg wurden bei Koblenz erfolgreich gesprengt. Der Kampfmittelräumdienst beseitigte eine Bazooka-Rakete und eine Gewehr
Veröffentlicht am 12. August 2026
Kampfmittel bei Koblenz: Sprengung am Rhein erfolgreich

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

Im Rhein bei Koblenz lagen zwei gefährliche Überreste des Zweiten Weltkriegs. Der Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz hat beide Sprengkörper beseitigt. Die Aktion verlief ohne Zwischenfälle.

Fund bei Niedrigwasser

Niedrigwasser legte das Flussbett des Rheins frei und brachte dabei zwei Kampfmittel zum Vorschein: eine Bazooka-Rakete aus dem Zweiten Weltkrieg sowie eine Gewehrgranate. Die Bazooka-Rakete lag im Bereich Wallersheim, einem Stadtteil von Koblenz.

Solche Funde sind am Rhein keine Seltenheit. Der Fluss gilt als einer der am stärksten mit Kriegsmunition belasteten Wasserläufe Deutschlands. Niedrigwasserphasen legen regelmäßig Gegenstände frei, die jahrzehntelang im Schlamm verborgen lagen.

Kontrollierte Sprengung durch Fachleute

Der Kampfmittelräumdienst übernahm den Einsatz. Zunächst wurde die Bazooka-Rakete gesprengt, danach die Gewehrgranate. Eines der beiden Kampfmittel wurde dafür ins Wasser gelegt. Die Stadt Koblenz bestätigte den erfolgreichen Abschluss der Sprengung.

Eine Bazooka ist eine schultergestützte Panzerabwehrwaffe, die im Zweiten Weltkrieg vor allem von US-amerikanischen Truppen eingesetzt wurde. Solche Waffen und ihre Munition können auch Jahrzehnte nach Kriegsende noch zündfähig sein und erfordern speziell ausgebildetes Fachpersonal.

Sicherheitsbereich während des Einsatzes

Während der Sprengung wurde ein Sicherheitsbereich eingerichtet, den Unbeteiligte verlassen mussten. Nach Abschluss der Arbeiten gab der Kampfmittelräumdienst die Freigabe. Von den Sprengkörpern geht keine Gefahr mehr aus.

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Kriegsmunition im Rhein

Rheinland-Pfalz war im Zweiten Weltkrieg schwer umkämpft, besonders entlang des Rheins und der Mosel. Bomben, Granaten und andere Munition versanken in Flüssen oder wurden vergraben und liegen vielfach bis heute im Boden oder Flussbett.

Der Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz wird regelmäßig zu solchen Einsätzen gerufen. Besonders in Städten wie Koblenz, Mainz und Ludwigshafen tauchen immer wieder Funde auf. Niedrigwasserphasen und Bauarbeiten sind die häufigsten Auslöser.

Wer verdächtige Gegenstände entdeckt, sollte diese nicht anfassen und den Fund sofort der Polizei oder Feuerwehr melden. Die Behörden entscheiden dann über das weitere Vorgehen.