Sechs Wochen Ferien: Was Familien in RLP unternehmen können
Sechs Wochen Ferien: Was Familien in RLP unternehmen können
Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.
Sechs Wochen Sommerferien bedeuten sechs Wochen Programm. Nicht jede Familie fährt in den Urlaub. Viele bleiben in Rheinland-Pfalz und suchen Abwechslung in der Region. Das Land hat dafür einiges zu bieten: Natur, Geschichte und Bewegung liegen oft nah beieinander.
Natur pur: Pfälzerwald und Eifel locken Wanderer
Der Pfälzerwald gehört zu den größten zusammenhängenden Waldgebieten Deutschlands. Gut ausgebaute Wanderwege führen durch Täler und über Felsen. Familien mit Kindern finden dort kurze, abwechslungsreiche Routen. Das Biosphärenreservat Pfälzerwald bietet geführte Touren für Schulkinder an.
Auch die Eifel ist einen Ausflug wert. Vulkankrater, Maar-Seen und Wildgehege ziehen jährlich viele Besucher an. Der Nationalpark Eifel liegt zum Teil in Rheinland-Pfalz. Wer Glück hat, beobachtet Wildkatzen oder Schwarzstörche.
Radfahren entlang von Rhein und Mosel
Rheinland-Pfalz hat ein dichtes Netz an Radwegen. Der Moselradweg führt von Koblenz bis an die Grenze nach Luxemburg. Die Strecke ist familienfreundlich und weitgehend flach. Unterwegs locken mittelalterliche Burgen und Weinorte.
Wer den Rhein bevorzugt, radelt auf dem Rheinradweg durch das Mittelrheintal. Das Tal gehört zum Unesco-Welterbe. Fähren verbinden die Orte auf beiden Uferseiten. Kinder entdecken dabei Schloss Stolzenfels bei Koblenz oder die Loreley bei Sankt Goarshausen.
Freizeitparks: Gaudi für die ganze Familie
Wer Action sucht, findet sie in mehreren Freizeitparks. Der Holiday Park in Haßloch im Kreis Bad Dürkheim zählt zu den bekanntesten Anlagen in der Region. Achterbahnen, Wasserbahnen und Kinderbereiche sorgen für einen vollen Tag.
Auch der Erlebnispark Gevelsberg und der Wildpark Rheingönheim bei Ludwigshafen sind beliebt. Tiererlebnisse kombiniert mit Abenteuerspielplätzen sprechen vor allem jüngere Kinder an. Der Eintritt ist bei vielen Einrichtungen für Kleinkinder kostenlos oder ermäßigt.
Geheimnisvolle Orte: Geschichte hautnah erleben
Rheinland-Pfalz hat eine ungewöhnlich hohe Dichte an historischen Sehenswürdigkeiten. Das Römische Reich hinterließ in Trier sichtbare Spuren. Die Porta Nigra, das Amphitheater und die Kaiserthermen sind kostenlos von außen zu besichtigen. Für Kinder gibt es spezielle Führungen.
Im Hunsrück finden sich keltische Ringwälle und verlassene Burgruinen. Der Wildenstein bei Mastershausen oder die Ruine Schmidtburg im Kreis Birkenfeld sind kaum bekannte Ziele. Gerade diese Orte wecken die Neugier von Kindern auf Geschichte.
Im Donnersbergkreis liegt der Donnersberg, der höchste Berg der Pfalz. Auf dem Gipfel stehen Reste einer keltischen Befestigungsanlage. Der Aufstieg dauert zu Fuß etwa eine Stunde. Der Blick reicht bei klarem Wetter bis zum Rhein.
Tipps für Regentage: Museen und Erlebnisbäder
Wenn das Wetter nicht mitspielt, sind Museen eine Alternative. Das Naturhistorische Museum in Mainz zeigt Fossilien und Erdgeschichte. Das Pfalzmuseum für Naturkunde in Bad Dürkheim ist ebenfalls familiengerecht aufgebaut.
Hallenbäder und Erlebnisbäder sind an Regentagen beliebt. Das Badeparadies Schwarzwald ist weiter entfernt, doch in Rheinland-Pfalz gibt es zahlreiche Thermalbäder. Das Limes-Thermen in Bad Kreuznach oder das Wonnemar in Alzey sind bewährte Ziele.
Rheinland-Pfalz als Ferienziel vor der Haustür
Rheinland-Pfalz hat mehr zu bieten, als viele Familien kennen. Ob Wandern im Pfälzerwald, Radeln an der Mosel oder Ritterburgen im Hunsrück: Sechs Wochen Ferien reichen kaum aus, um alles zu erkunden. Ein Ausflug pro Woche genügt oft schon, um den Sommer abwechslungsreich zu gestalten. Lange Anreisen und teure Hotels sind dabei nicht nötig.