Waffenlager nahe L 528: Polizei Speyer ermittelt nach Waldfund

Waffenlager nahe L 528: Polizei Speyer ermittelt nach Waldfund

Bei Speyer entdeckt ein Spaziergänger mehrere Schusswaffen und Munition in einem Waldstück. Die Polizei ermittelt zur Herkunft der Waffen.
Veröffentlicht am 15. September 2026
Waffenlager nahe L 528: Polizei Speyer ermittelt nach Waldfund

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

Ein zufälliger Spaziergang hat in der Pfalz zu einem größeren Polizeieinsatz geführt. Ein Mann entdeckte am Montagmorgen in einem Waldstück nahe der Landesstraße 528 bei Speyer zahlreiche Schusswaffen und Munition. Der Fund alarmierte die Behörden.

Was der Spaziergänger entdeckte

Der Mann war zu Fuß in der Nähe der L 528 unterwegs, als er auf mehrere Schusswaffen stieß, darunter Langwaffen. An der Fundstelle lag außerdem eine erhebliche Menge Munition. Der Spaziergänger verließ den Ort und verständigte die Polizei.

Die Beamten rückten in das Waldstück aus, sicherten den Bereich und beschlagnahmten sämtliche Waffen und die Munition. Anschließend übernahmen Kriminalisten die Ermittlungen.

Polizei ermittelt zur Herkunft der Waffen

Wer die Waffen dort deponiert hat und warum, ist bislang unklar. Die Polizei hat sich dazu öffentlich nicht geäußert. Fest steht, dass es sich nicht um Kriegsrelikte aus früheren Jahrzehnten handelte. Die gefundenen Schusswaffen könnten grundsätzlich funktionsfähig gewesen sein.

Die Ermittler prüfen, ob die Waffen illegal besessen wurden, und ob ein Zusammenhang mit anderen Straftaten besteht. Ergebnisse lagen zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch nicht vor.

Kein Einzelfall in der Region

Der Fund bei Speyer steht nicht allein. Kurz zuvor hatte ein Spaziergänger in einem Wingert bei Bad Dürkheim eine stark verrostete Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Der Kampfmittelräumdienst musste anrücken.

Auch interessant  Wie gut ist die digitale Infrastruktur in ländlichen Regionen?

In Wäldern und auf Freiflächen tauchen immer wieder gefährliche Gegenstände auf – historische Munition ebenso wie illegal deponierte Waffen. Behörden raten, solche Gegenstände nicht anzufassen und sofort die Polizei zu rufen.

Was Betroffene tun sollten

Wer im Wald oder auf Feldern auf verdächtige Gegenstände stößt, sollte ruhig bleiben, den Fund nicht berühren, den genauen Ort einprägen oder markieren und dann den Notruf 110 wählen.

Die Polizei ist für Bergung und Sicherung zuständig. Bei Verdacht auf Kriegsmunition übernimmt der Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz.

Fazit

Woher die Schusswaffen stammen, ist ungeklärt. Die Polizei hat die Gegenstände gesichert und die Ermittlungen aufgenommen. Weitere Informationen sollen folgen, sobald Ergebnisse vorliegen.